Ein Tag in den Gär­ten von Anne­voie, ei­nes der be­deu­ten­den Kul­tur­gü­ter Wal­lo­niens

Die Fem­mes Li­bé­ra­les Nor­den be­such­ten vor kur­zem die be­kann­ten Gär­ten von Anne­voie, die im 18. Jahr­hun­dert von Char­les-Alexis de Mon­pel­lier an­ge­legt wur­den. Sie um­fas­sen 48 ha Park­an­la­gen, 4 Quel­len, 50 Was­ser­spie­le und ei­ni­ge 200 Jah­re alte Bäu­me. Im Mit­tel­punkt die­ses Parks steht das Schloss, um­ge­ben von ein­drucks­vol­len, weit­läu­fi­gen Pers­pek­ti­ven. In den Gär­ten fließt das Was­ser seit 250 Jah­ren auf ganz na­tür­liche Weise, ohne Ein­satz von Ma­schi­nen, nur durch na­tür­liche Ni­veau­un­ter­schie­de. Die Gär­ten wer­den sowohl ober- als auch un­ter­ir­disch durch ein Netz von Ka­nä­len ver­sorgt. Der 400 m lan­ge “Grand Ca­nal” ist der Haupt­was­ser­spei­cher für die Was­ser­spie­le an den Hän­gen des Schloss­bergs. Die Gar­ten­an­la­gen ha­ben 3 ver­schie­de­ne Stil­rich­tun­gen: fran­zö­sisch, ita­lie­nisch und eng­lisch. Ur­sprüng­lich wa­ren die Gär­ten nur zur Freu­de ih­rer Ei­gen­tü­mer an­ge­legt, heu­te da­ge­gen sind die “Jar­dins d'Anne­voie” ein traum­haft schö­nes Aus­flugs­ziel für die gan­ze Fa­mi­lie.

Ein an­de­res Klein­od Wal­lo­niens ist die Ab­tei Ma­red­sous, hier­von kon­nten sich die Be­sucher sel­ber über­zeu­gen. Beim Mit­tags­tisch wur­den nur sel­ber er­zeug­te Pro­duk­te ser­viert, wie der be­kann­te Ma­red­sous Käse, Wurst und selbst­ge­back­enes Brot und na­tür­lich ein er­frisch­en­des hel­les oder dunk­les Bier in den Stein­krü­gen der Ab­tei.

Zum Ab­schluss gab es ei­nen klei­nen Ab­stech­er nach Di­nant, be­kannt durch die Zi­ta­del­le aber auch als Stadt der Mu­sik und Ge­burts­stadt von Adol­phe Sax, Er­fin­der des Sa­xo­phons.

I.S.