Die diesjährige Reise der Femmes Libérales Norden führte in die Schweiz und zwar am ersten Tag in die Stadt Bern, deren Name eine Abwandlung von Bären ist. Die Bärengrube mit Bären gibt es bei der Nydeggbrücke zu sehen. Beim Rundgang durch die historische Stadt (UNESCO Weltkulturerbe), die zu diesem Zeitpunkt Austragungsort der Europameisterschaft im Fußball war, bemerkte man, dass die Stadt komplett im Fußballfieber lebte, mit Fanmeile und großem Fernsehschirm (Public Viewing) mitten in der Altstadt.
Nach Ankunft im Hotel in Interlaken war ein erster Stadtbummel auf dem Programm. Interlaken ist eine Stadt zwischen dem Brienzersee und dem Thunersee, am Fuße der Hochgebirgswelt des Berner Oberlandes.
Am zweiten Tag ging die Fahrt nach Luzern am Vierwaldstättersee, mit der romantischen, kleinen Alstadt, mit prachtvoll bemalten Häusern, alten Holzbrücken und im Gegensatz ein modernes Kunst- und Kongresszentrum am See gelegen.
Am nächsten Morgen war das erste Highlight dieser Reise angesagt mit der Fahrt der Jungfraubahn zum Jungfraujoch (3450 m). Die Bahnfahrt ging über Grindelwald zur Kleinen Scheideck, ab diesem Bahnhof war es eine Zahnradbahn, die sich teilweise durch die Eigernordwand mit Aussicht auf das Eismeer bis zum Jungfraujoch hinaufschlängelte. Weiter ging es mit einem steilen Lift über 100 Meter hoch bis zur Sphinx, dem Top of Europe (3571 m). Die Ankunft auf dem Dach Europas, bei strahlendem Sonnenschein, mitten in einer berauschenden Schneelandschaft, löste Begeisterung aus. Die Gipfel von Eiger, Mönch und Jungfrau waren zum Greifen nah. Dem Besucher bot sich eine einmalige Aussicht auf den Aletschgletscher an, dem größten Eisstrom der Alpen, der zum Weltkulturerbe zählt. Es war ein einzigartiges Erlebnis.
Unter dem Zeichen der Schweizer Gastfreundlichkeit stand der letzte Tag. Der Besuch der Alpenkäserei in Eriz bei Renate und Stefan Lüthi,, die mit viel Erfahrung und Liebe den ganzen Sommer über Käse produzieren. Gelagert wird der Käse in einer speziellen Kammer, wo er auch reifen kann.
Anschließend war es ein Empfang der Familie Reusser in ihrem wunderschönen Elternhaus aus dem 17. Jahrhundert (1683), im typischen Schweizer Stil. Es war eine Ehre für die Gruppe, einen Rundgang mit Maierli Krähenbühl und Fritz Reusser durch dieses Haus zu machen um zu sehen, wie man damals gelebt hat und heute nach der Restaurierung. Bewundern konnte man auch die Käserei des Hofes, diese älteste Käserei der Region dient heute als privates Museum.
Ein krönender Abschluss dieses Tages war die Einladung auf den Bauernhof von Rosmarie und Fritz Reusser in Unterlangenegg. Im schön dekorierten Pferdestall, auf einem riesigen, schön gedeckten Tisch wurde das Mittagessen von Anita Reusser präpariert und unter Mithilfe der ganzen Familie serviert. Nach einigen angenehmen Stunden im Familienkreis gab es ein herzliches Dankeschön an die Familie Reusser für ihre Gastfreundschaft und Liebenswürdigkeit. Anschließend begann die Heimreise mit schönen Erlebnissen im Gepäck.
I.S.







