Die Einladung der Femmes Libérales Norden nach Ost-Deutschland, Thüringen und Sachsens Hauptstadt Dresden mit Umgebung war ein voller Erfolg.Viele Mitglieder und Freunde, die teilgenommen hatten, waren voller Begeisterung, einmal diesen Teil Deutschland zu besuchen und wurden auch nicht enttäuscht.
Erste Station war Thüringens Wahrzeichen, die 900 Jahre alte Wartburg in Eisenach. Mit einer Führung hoch oben wurde von deutscher Geschichte und Kultur erzählt von Martin Luther und der frommen Elisabeth.
Um die Stadt Dresden kennen zu lernen wurde gleich zu Anfang eine Führung in die Elbdörfer um Dresden angeboten, ebenso in der Altstadt mit all ihren vielen Sehenswürdigkeiten, wie die Semperoper, das Schloss und die Hofkirche, der Zwinger und natürlich die wieder aufgebaute Frauenkirche, die wie in keiner anderen Stadt so nahe zusammen liegen.
Von Meissen kommen die Wettiner, der Riesling und das Porzellan. Einer der Höhepunkte der Reise war der Besuch der ältesten europäischen Porzellanmanufaktur, von August dem Starken 1710 gegründet, deren aktuelles Sortiment 175500 Artikel umfasst. Eine sehr interessante Führung, die das Modellieren, Zusammenfügen, Bemalen bis zum fertigen Produkt, vorstellt. Besonders angetan waren die Zuschauer vom höchsten, handwerklichen Können der Handmalerinnen, denen man zuschauen konnte , wie sie auf und unter der Glasur die feinen Muster auftragen.
Nach einem Bummel durch die malerische Altstadt Meissen bis zur Albrechtsburg ging es weiter nach Moritzburg, ein Barockschloss umgeben von Seen und Teichen. Hier jagte August der Starke Hirsche und schlug Seeschlachten mit eigens dafür gebauten Schiffen. Im Innern ist heute das legendäre Federzimmer zusehen mit dem Prachtbett und Wandteppichen, die August der Starke Anfang des 18. Jahrhunderts aus zehntausenden Hühner- Enten-, Pfauen- und Fasanenfedern anfertigen ließ.
Einer der nächsten Höhepunkte war der Besuch eines symphonischen Konzertes in der prachtvollen Semperoper, eine Attraktion für Augen und Ohren. Das Bauwerk, 1841 erbaut von Gottfried Semper, zählt zu den Spitzenleistungen europäischer Archtitektur. Neben der kostbaren Ausstattung des Foyers und des Konzertraums mit den vier Rängen, bietet die Oper eine hervorragende Akustik, die ihresgleichen sucht.
Nach dem obligaten Shopping, und etlichen Museumsbesuchen war es Zeit Abschied zu nehmen vun Dresden. Hierzu fand im Restaurant des Sächsischen Landtags ein gemütliches und feines Abendessen statt. Ein Restaurant, das einen überwältigenden Canaletto-Ausblick auf das romantische Barockwunder Dresdens bietet.
Am andern Morgen nach dem letzten Frühstück im exklusiven Hotel Maritim, standen die Koffer bereit zur Abfahrt nach Weimar, Stadt von Goethe und Schiller, der Dichter und Denker. Nach einem Bummel durch die geschichtsträchtige Stadt fand die Heimreise statt, mit vielen schönen Erlebnissen der vergangenen Tage im Gepäck.
I.S.





